Prozesse, Pläne und Projekte entwickeln wir immer wechselseitig. Sie entstehen in integrierten, dialog- und umsetzungsorientierten Planungsverfahren mit dem Ziel der höchsten Nachvollziehbarkeit und der stärksten Tragfähigkeit. Erst dadurch erzeugen sie ihre tatsächliche Wirkkraft und schaffen Vertrauen für Veränderung.

Projekte

KlimaKonkret

Unsere Gemeinden und Städte klimafit machen! So funktioniert Hitzeanpassung.

Unsere Städte und Gemeinden in Österreich sind besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen. Der erste österreichweite KlimaKonkret-Plan zeigt auf, wie eine klimafitte Gestaltung unserer Orte gelingen kann, wie sich klimawirksame Umsetzungsmaßahmen auf den konkreten Raum übertragen lassen und welche positiven Wirkungen diese erzielen. Der KlimaKonkret-Plan spricht politische Entscheidungsträger und Handelnde aller österreichischen Gemeinden an, indem er Mut machen will, konkrete klimawirksame Umsetzungsvorhaben vorwärts zu bringen! Mit dem KlimaKonkret Servicecenter im CCCA - Climate Change Centre Austria konnten wir dafür eine zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Klimawandelanpassung einrichten. Unterstützt wurde das Projekt von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, André Heller und dem Klima + Energiefonds. Mehr zu KlimaKonkret

Raum: Österreichweit Zeitraum: ab 11/2020 Bearbeitung: Daniela Allmeier, René Ziegler Projektpartner:CCCA, Klima + Energiefonds, Weatherpark, 3:0 Landschaftsarchitektur, con.sens mobilitätsdesign Leistung: Klimawandelanpassung, Entwicklungsplanung, Strategie, Konzeption, Koordination, Kommunikation

PROMENADENRING DER ZUKUNFT

Planungs- und Kommunikationsprozess zur Neugestaltung des Promenadenrings St. Pölten

Der Promenadenring ist einer der bedeutungsvollsten öffentlichen Stadträume in St. Pölten, welcher der Innenstadt seit jeher ihre Kontur verleiht. Jedoch weist dieser Raum bezogen auf seine Aufenthalts- und Erlebqualität wie auf die Verkehrssicherheit erhebliche Defizite auf. Die Stadt St. Pölten hat sich zum Ziel gesetzt, im Dialog mit den BürgerInnen, eine gemeinsam getragene Zukunftsvision für die Neugestaltung des Promenadenrings zu entwickeln! Eingebettet in den cross-medialen dialogischen Planungsprozess ist ein internationaler freiraumplanerischer und verkehrlicher Wettbewerb, der konkrete Gestaltungsvorschläge für die neue Promenade liefern wird. Raumposition zeigt sich für die Steuerung und Durchführung des Planungsprozesses verantwortlich.

Raum: St. Pölten, AT Zeitraum: seit 10/2020 Auftraggeberin: Stadt St. Pölten, Stadtplanungsamt Bearbeitung: Daniela Allmeier, Ekaterina Winter Projektpartner: con.sens, YEWO Landscapes, Günther Hintermeier Consulting Leistung: Prozessgestaltung und -begleitung, Kommunikations-/ Beteiligungsprozess, online und offline Formate, Moderation, strategische Beratung

IKRE Region Gusental

Regionales Entwicklungskonzept

In der Region Gusental erstreckt sich zwischen der JKU Linz und der FH Hagenberg das sogenannte „Kepler Valley". Hier gilt es, für all die klugen Köpfe auch den Raum klug weiterzuentwickeln. Aus drei Gründen ist dies eine hoch spannende Aufgabe: Erstens ist die Region Teil einer der dynamischsten Wachstumsregionen Österreichs, zweitens eröffnen sich mit der geplanten Stadtregionalbahn hoch relevante Perspektiven im Sinne einer nachhaltigen und aufeinander abgestimmten Siedlungs- und Mobilitätsentwicklung. Und nicht zuletzt beginnt die Region Gusental nicht bei Null, was interkommunale Zusammenarbeit betrifft. Gemeinsam mit modul5 und con.sens Verkehrsplanung arbeiten wir an dieser Aufgabe!

Raum: Region Gusental, OÖ, AT Zeitraum: seit 09/2020 Auftraggeberin: Gemeinde Engerwitzdorf Bearbeitung: René Ziegler, Mario Weisböck Leistung: Interkommunale Entwicklungsplanung

Neukirchen gemeinsam gestalten

Entwicklungskonzept für den Ortskern

Im Ortskern von Neukirchen stehen einige zentrale Zukunftsfragen an: Da geht es um die Sanierung, Erweiterung und den Neubau von öffentlichen Einrichtungen, um die Neugestaltung des Ortsplatzes und der Straßenräume wie auch um die Vorstellungen und Erwartungen an den Ortskern als das Zentrum von Neukirchen. Um diese Fragen zu klären, hat sich die Gemeinde dazu entschlossen, ein Entwicklungskonzept für den Ortskern erstellen zu lassen welches die Grundlage für einzelne, projektbezogene Entscheidungen der nächsten Jahre werden wird. Damit dieses Konzept auf einer möglichst breiten Grundlage erarbeitet wird, ist es ein großes Ziel der Gemeinde, dass die Öffentlichkeit an diesem Arbeitsprozess aktiv mitwirkt.

Raum: Neukirchen an der Vöckla, OÖ, AT Zeitraum: seit 03/2020 Auftraggeberin: Gemeinde Neukirchen an der Vöckla Bearbeitung: René Ziegler, Lucia Paulhart Leistung: Konzepterstellung, Verfahrensgestaltung und -begleitung, Kommunikation- und Moderation, Dokumentation

Willst du mein Favoriten sein?

BETEILIGUNGS- UND KOMMUNIKATIONSPROZESS ZUR STADTTEILENTWICKLUNG IM SÜDRAUM FAVORITEN

Im Südraum Favoriten leben rund 100.000 völlig unterschiedliche Menschen mit völlig unterschiedlichen Bedürfnissen. Neue Orientierungen und Partnerschaften sind erforderlich, um diesen komplexen und heterogenen Stadtteil zu steuern und zu gestalten. Dies betrifft räumliche Schwerpunkte ebenso wie sektorale Themenfelder der Siedlungsentwicklung. Und es gilt auch Instrumente und Formate aufzubauen, die diese Entwicklungen begleiten, steuern und langfristig sichern können. Zur Lösung dieser Probleme haben wir eine völlig neue Methode für Beteiligung in Planungsprozessen entwickelt: Urban Campaigning. Sie vereint die Innovationskraft digitaler Mobilisierung mit bewährten und laufend weiterentwickelten Angeboten der »face to face«-Beteiligung.

Raum: Bezirk Favoriten, Wien Zeitraum: seit 01/2020 Auftraggeberin:stadt wien marketing gmbh Bearbeitung: RENÉ ZIEGLER (Raumposition), mediaBrothers Leistung: Konzeption und Durchführung eines Beteiligungs- und Kommunikationsprozesses, online- und offline-Formate

Strukturkonzept Rothneusiedl

Entwicklung eines Modellstadtteils für Klimaschutz und Klimaanpassung

Mit der Stadtentwicklung in Rothneusiedl steht das Ziel verknüpft, das Stadtwachstum Wiens mit einem hohen Anspruch an die ökologische Verträglichkeit, die soziale Verantwortung und die städtebauliche Qualität zu verbinden. Der neue Stadtteil soll den Weg in die Zukunft des Klimaschutzes wie der Anpassung an den Klimawandel weisen. Damit bildet er den Nährboden für Innovation und gibt gleichermaßen Anlass für Forschung und Entwicklung. Das Strukturkonzept Rothneusiedl versteht sich als Charta, die eine tragfähige Grundlage für weitere Schritte in Planung und Entwicklung des Quartiers bildet. Sie trennt das Verrückbare vom Unverrückbaren, Vorgaben von Vorstellungen und lässt ausreichend Gestaltungsspielräume für nachfolgende, darauf aufbauende städtebauliche und freiraumplanerische Qualifizierungsverfahren.

Raum: Bezirk Favoriten, Wien, AT Zeitraum: 08/2019-05/2020 Auftraggeberin: MA21, Stadt Wien Bearbeitung: Daniela Allmeier, Rudolf Scheuvens, Ekaterina Winter, Jakob Pesendorfer Projektpartner con.sens, ASTOC, Knollconsult, Weatherpark, Atelier Arch. Erich Raith Leistung: Entwicklungsplanung, Prozessgestaltung - und Begleitung, Publikation

GEBIETSBETREUUNG STADTERNEUERUNG

Im 21. Und 22. Wiener Gemeindebezirk

Die Gebietsbetreuung Stadterneuerung 2018–2020 stellt neue Aufgaben und Fragen an Stadträume und Nachbarschaften zur Zukunft des Wohnens und Zusammenlebens in Floridsdorf und der Donaustadt – zwei Wiener Gemeindebezirke mit einer sehr hohen Entwicklungsdynamik und komplexen Veränderungsprozessen. Diese Veränderung zu begleiten, nachvollziehbar und verständlich zu machen und vor Ort in diesen Prozessen mit Bürgerinnen und Bürgern aktiv mitzuwirken ist Kern unserer Arbeit.

Raum: 21. und 22. Bezirk, Wien, AT Zeitraum: seit 01/2018 Auftraggeberin: MA 25, Stadt Wien Bearbeitung: RAUMPOSITION, Stadtluft, Caritas, Dialog plus, robert temel Leistung: Prozessgestaltung, Konzeption und Durchführung Kommunikations- und Beteiligungsprozess, Publikation

Ortsmitte Steinebach

Feinuntersuchung zur Ortsmitteentwicklung

Steinebach als ein Ortsteil von Wörthsee bei München (D) ist mit zentralen Entwicklungsfragen in seiner Ortsmitte konfrontiert: Straßenräume und öffentliche Plätze sollen umgestaltet und von Verkehrsbelastungen befreit werden, zentrale Objekte stehen leer und suchen nach neuen zukunftsfähigen Nutzungen und ortsbildprägende Strukturen sollen wieder stärker lesbar werden. All dies sind Fragen, die im Rahmen einer Perspektivenwerkstatt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden. Ziel ist es, eine tragfähige Entscheidungsgrundlage für anstehende bauliche Maßnahmen zu erstellen.

Raum: Ortsmitte Steinebach, Wörthsee bei München, D Zeitraum: seit 12/2019 Auftraggeberin: Gemeinde Wörthsee Bearbeitung: René Ziegler, Lucia Paulhart Projektpartner zwoPK Leistung: Konzepterstellung, VERFAHRENSGESTALTUNG UND -BEGLEITUNG

Langenhart und Herzograd gemeinsam gestalten

Stadtteilentwicklungskonzept

Anknüpfend an das Stadtkonzept und nach den ersten weiterführenden Planungen in der Innenstadt, ist es nun Ziel der Stadtgemeinde Sankt Valentin, ein Entwicklungskonzept für die beiden Stadtteile Langenhart und Herzograd zu erstellen. Die Stadtteile westlich der Bahntrasse in Sankt Valentin sind durch unterschiedliche Siedlungsteile und bauliche Strukturen geprägt. In einem kooperativen Planungsprozess wird ein aufeinander abgestimmtes ganzheitliches Bild mit einer nachvollziehbaren, tragfähigen und robusten Entwicklungsperspektive erarbeitet, um einzelne Entscheidungen daran orientieren zu können und konkrete Projekte möglichst schlüssig einzugliedern.

Raum: Langenhart, Herzograd/SANKT VALENTIN Zeitraum: 09/2019 - 04/2020 Auftraggeberin: STADTGEMEINDE SANKT VALENTIN Bearbeitung: ANNA BRANDL, RENÉ ZIEGLER (RAUMPOSITION), FELD72 ARCHITEKTEN, BOGENFELD ARCHITEKTUR, DND LANDSCHAFTSPLANUNG Leistung: Entwicklungsplanung, VERFAHRENSGESTALTUNG UND -BEGLEITUNG

regiopolREGION PADERBORN

Fachliche Prozessbegleitung

Im Rahmen des Wettbewerbs „StadtUmland.NRW“, wurde innerhalb der Region um Paderborn ein Zukunftskonzept zur regionalen Kooperation unter dem Titel „regiopolREGION PADERBORN - Auf dem Weg in eine gemeinsame regionale Zukunft!“ erarbeitet. Aus der Weiterentwicklung der Wettbewerbsergebnisse wurde im Jahr 2018 der Verein regiopolREGION PADERBORN e.V. gegründet. Derzeit besteht er aus 30 Städten und Gemeinden sowie 10 Fördermitgliedern. Nun gilt es, die interkommunalen Akteure der Region in einen tiefergehenden Austausch zu bringen, nachhaltige Kommunikationsstrukturen aufzubauen und die gesteckten Ziele des Vereins durch geeignete Maßnahmen bzw. Projekte zu verfolgen und umzusetzen. Gemeinsam mit unserem Partnerbüro scheuvens + wachten plus dürfen wir diesen spannenden Prozess begleiten!

Raum: Regiopolregion Paderborn, D Zeitraum: seit 2019 Auftraggeberin: regiopolREGION Paderborn e. V. Bearbeitung: scheuvens + wachten plus, Raumposition Leistung: Prozessgestaltung und -begleitung, Kommunikation, Moderation, Dokumentation

Ortskern Laab im Walde

Leitbild

Laab im Walde liegt am Rande des Wiener Ballungsraums in einem bedeutenden Erholungsgebiet, dem Wienerwald, und wird gleichzeitig mit großen demographischen Veränderungen konfrontiert: die Jungen werden weniger, die Älteren mehr. Um im Ort gut leben zu können, braucht es attraktive Angebote. So wurde gemeinsam mit der Bevölkerung eine Vision für den Ortskern erstellt. Die Rückbesinnung auf den Ortskern bietet für die Gemeinde die Chance, Leerstand zu vermeiden, Verkehr zu reduzieren und generell mehr Lebendigkeit im öffentlichen Raum herzustellen. Am Ende des Planungsprozesses steht ein Entwicklungskonzept als Fahrplan für die kommenden Jahre der Ortsentwicklung.

Raum: Laab im Walde, AT Zeitraum: seit 09/2019 Auftraggeberin: GEMEINDE LAAB IM WALDE Bearbeitung: ANNA BRANDL, EKATERINA WINTER, DENIS WIZKE, RENÉ ZIEGLER Leistung: Entwicklungsplanung, VERFAHRENSGESTALTUNG UND -BEGLEITUNG

Öffentlicher Raum St. Pölten

Leitkonzeption für die Entwicklung des öffentlichen Raums von St. Pölten

St. Pölten will die Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2024 werden. Dabei wird die Stadt im Rampenlicht Europas stehen! Die Kulturhauptstadt bietet die einmalige Chance, die öffentlichen Räume mit neuen Qualitäten weiterzuentwickeln und die Qualitäten des Stadtraums damit nachhaltig zu verbessern – natürlich auch weit über das eigentliche Kulturhauptstadtjahr 2024 hinaus. Diese Chance will St. Pölten jetzt nutzen! Es gilt, die öffentlichen Räume lebenswert und nutzbar zu gestalten, denn sie sind die Visitenkarte und das Gesicht der Stadt, sie bilden die Bühne für das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben.

Raum: St. Pölten, AT Zeitraum: 09/2018-10/2019 Auftraggeberin: NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH, Magistrat der Stadt St. Pölten Bearbeitung: Daniela Allmeier, Mario Weisböck Leistung: Prozessgestaltung, Konzeption/Durchführung Kommunikations-/Beteiligungsprozess, strategische Entwicklungsplanung

Das neue Stadtquartier Haunstetten Südwest

Städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb

Gemeinsam mit scheuvens + wachten plus, WGF Landschaftsarchitektur und Runge Verkehrsplanung wurde Raumposition zur Teilnahme an dem internationalen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb in Haunstetten Südwest (Augsburg) ausgewählt. Um dem hohen Bevölkerungswachstum zu begegnen, soll auf dem 200 ha großen Gebiet zukünftig ein neuer vielfältiger Stadtteil für Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kultur und Soziales entstehen. Die Nähe zu umliegenden Naherholungsräumen, die Einbindung in bestehende Stadtteile, die geplante Verlängerung der Straßenbahnlinie wie eine neue Anschlussstelle zur B17 zählen dabei zu den hervorragenden Rahmenbedingungen für die Schaffung dieses Stadtteils, der Wohn- und Arbeitsort für etwa 15.000 Menschen sein wird.

Raum: Augsburg, DE Zeitraum: 12/2018-07/2019 Ausloberin: Stadt Augsburg Bearbeitung: Raumposition, scheuvens + wachten plus, WGF, Runge IVPP Leistung: Wettbewerb

Quartier an der Schanze

Zweistufiger dialogorientierter Bauträgerwettbewerb

Zur Entwicklung der Quartiers „An der Schanze“ wurde ein zweistufiger dialogorientierter Bauträgerwettbewerb durchgeführt. Die zweite Wettbewerbsstufe war geprägt von Werkstattformaten und dazwischen liegenden Atelierphasen, in denen die Teilnehmenden die Entwürfe reflektieren, aufeinander abstimmen und vertiefen konnten. RAUMPOSITION war verantwortlich für die Strukturierung, Betreuung, und Moderation der zweiten Wettbewerbsstufe sowie für die Gestaltung der Ausstellung im Rahmen der IBA_Wien Zwischenpräsentation.

Raum: Donaufeld, Bezirk Floridsdorf, Wien, AT Zeitraum: 06/2017-10/2019 Auftraggeberin: IBA_Wien Bearbeitung: René Ziegler, Rudolf Scheuvens, Ekaterina Winter Projektpartner wohnfonds_wien Leistung: Verfahrensgestaltung und -begleitung, Moderation, Ausstellungsgestaltung

Gasometervorfeld 2.0

Räumliches und Strategisches Entwicklungskonzept

Aufbauend auf dem Strategieplan „Perspektive Erdberger Mais“ sollen nun die nächsten Schritte für die Qualifizierung des Gasometervorfeldes in Wien gesetzt werden. Über den Entwicklungsplan werden grundlegende Aussagen der Zielsetzungen und Rahmenvorgaben für weitere planerische städtebauliche Qualifizierungsprozesse sowie umsetzungsstrategische Aussagen getroffen. Hierbei geht es um die Entwicklung neuer Quartiere für Wohnen und Arbeiten wie auch um die Schaffung eines großen zusammenhängenden Parks, der aufgrund komplexer Rahmenbedingungen ganz eigene Logiken hinsichtlich seiner Funktionen und seiner Entstehung aufweisen wird. Die Bearbeitung des Konzeptes erfolgt gemeinsam mit dem Landschaftsplanungsbüro ZwoPK und dem Verkehrsplanungsbüro Rosinak & Partner.

Raum: Landstraße, Simmering, Wien Zeitraum: seit 09/2017 Auftraggeberin: MA21 Stadtteilplanung und Flächennutzung, Stadt Wien Bearbeitung: Daniela Allmeier, Ekaterina Winter (Raumposition), ZwoPK, Rosinak & Partner Leistung: Entwicklungsplanung, Wettbewerbsmanagement, Konzeption und Durchführung Kommunikations- und Beteiligungsprozess

Oberberg Eisenstadt

Studie zur Qualifizierung der Innenstadtbereiche Eisenstadt

Eisenstadt gilt als attraktive Kleinstadt, die sich durch eine äußerst hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität auszeichnet. Gleichermaßen ist aber zu beobachten, dass vor allem die Innenstadt ihre zentrale Funktion als Ort des Handels, als Ort zentraler für die gesamte Stadt bedeutsame öffentlicher Einrichtungen wie als öffentlicher Begegnungs- und Aufenthaltsraum in den letzten Jahren eingebüßt hat. Ausgehend von aktuellen und zukünftigen Herausforderungen wurden die lokalspezifische Begabungen der städtischen Kernbereiche identifiziert und darauf aufbauend Handlungsansätze für die Qualifizierung wichtiger zentraler Stadträume abgeleitet. Im Auftrag der Esterházy Betriebe GmbH haben wir eine erste Orientierung und Handlungsanleitung für die Weiterentwicklung ausgewählter Lagen erarbeitet.

Raum: Eisenstadt, AT Zeitraum: 06/2018-03/2019 Auftraggeberin: Esterházy Betriebe GmbH Bearbeitung: Daniela Allmeier, Ekaterina Winter Leistung: Entwicklungsplanung, städtebauliche Studie

QUARTIER SEETERRASSEN

OFFENER, ZWEISTUFIGER REALISIERUNGSWETTBEWERB – STÄDTEBAU

Das Gebiet nördlich des Sees – das Seeparkquartier in der aspern Seestadt – gelangt in den Fokus der weiteren Entwicklungen. Hier erscheint es der Ausloberin zentral, zwischen der grundlegenden städtebaulichen Konzeption des Masterplans und den Architekturwettbewerben auf den Bauplätzen eine Qualifizierungsstufe der Quartiersplanung einzuschieben, um die vielfältigen Fragestellungen an diesem Ort qualitätsvoll und zukunftstauglich zu beantworten. Neben einem städtebaulichen Entwurf wird im Wettbewerb auch nach einem Leitbild im Sinn eines Gestaltungshandbuchs gesucht, das letztlich Grundlage für die Festsetzung von Bebauungsbestimmungen werden soll.

Raum: Seestadt Wien, AT Zeitraum: 05 - 11/2018 Auftraggeberin: Wien3420 Aspern Developement AG Bearbeitung: RENÉ ZIEGLER, LUCIA HUBER Leistung: VERFAHRENSGESTALTUNG UND -BEGLEITUNG

ST. VALENTIN GEMEINSAM GESTALTEN

kooperatives planungsverfahren

Sankt Valentin gelingt es, die Vorzüge von Stadt mit Eigenschaften des Dorfes zu verbinden. Diese Qualität bringt auch ein entsprechendes Entwicklungspotenzial mit sich. So entsteht auch im Kernbereich die Chance, anhand des prognostizierten Bevölkerungswachstums die vorhandenen Strukturen qualitätsvoll so weiterzuentwickeln, damit ein lebendiger und vielfältiger Stadtteil entsteht. Im Ergebnis des kooperativen Planungsprozesses stehen ein städtebauliches und landschaftsplanerisches Strukturkonzept, Bebauungsstudien für unterschiedliche Liegenschaften als Grundlage für die nachfolgende Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung, sowie ein Freiraumkonzept für einen zentralen Platz.

Raum: Sankt Valentin, AT Zeitraum: 04/2018 - 03/2019 Auftraggeberin: Stadtgemeinde Sankt Valentin Bearbeitung: RENÉ ZIEGLER, LUCIA HUBER Leistung: Verfahrensgestaltung und -beteiligung Planung: FELD72 ARCHITEKTEN, BOGENFELD ARCHITEKTUR, DND LANDSCHAFTSPLANUNG

St. Pölten 2024 – Mitten in Europa. Mitten im Aufbruch.

Bewerbung St. Pöltens zur Kulturhauptstadt Europas 2024

Im Jahr 2024 wird Österreich wieder eine Kulturhauptstadt Europas stellen. Welche Stadt dies sein wird, entscheidet sich Ende 2019. In Partnerschaft mit dem Land Niederösterreich hat sich St. Pölten dazu entschieden, sich als Kulturhauptstadt Europas zu bewerben. Gemeinsam mit unseren ProjektpartnerInnen von IMORDE - Projekt- und Kulturberatung (Berlin) begleiten wir diesen Bewerbungsprozess. Die Aufgabenschwerpunkte liegen dabei in der Prozessgestaltung, der Konzeption und Durchführung der Kommunikations- und Beteiligungsprozesse sowie der Entwicklung der Kulturstrategie St. Pölten 2030. Im Rahmen der Bewerbung ist darzulegen, welche künstlerischen und kulturellen Aspekte für die Stadt,  für die Region, für das Land Niederösterreich und darüber hinaus für Europa besonders herauszuheben sind.

Raum: St. Pölten, AT Zeitraum: 04 - 12/2018 Auftraggeberin: NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH Bearbeitung: RAUMPOSITION, IMORDE Leistung: Prozessgestaltung, Konzeption/Durchführung Kommunikations-/Beteiligungsprozess, strategische Entwicklungsplanung

BIEDERMANNSDORF GEMEINSAM GESTALTEN

KOOPERATIVES WERKSTATTVERFAHREN

Der einstige Standort des Kinderheimes im Ortskern der Marktgemeinde Biedermannsdorf steht für eine neue Nutzung zur Disposition. Aufgrund der zentralen Lage wie auch des Größenverhältnisses der Entwicklungsfläche mit 2,2 ha wird die Standortentwicklung wichtige Impulse und Beiträge für die Marktgemeinde leisten. Mit dem nunmehr gestarteten Prozess soll die Entwicklung des Areals mit den Nutzungsschwerpunkten Wohnen und Bildung für die längerfristigen Entwicklungsperspektiven auf eine breite Grundlage gestellt werden. Im Kern geht es dabei um die Erarbeitung eines robusten städtebaulichen Rahmenplanes, der zur Grundlage der künftigen Widmung wird und das Areal gut in den Umgebungskontext einbindet. Raumposition ist für die Konzeption, Durchführung, Moderation sowie den Kommunikation- und Beteiligungsprozess im Rahmen des Verfahrens verantwortlich.

Raum: BIEDERMANNSDORF, AT Zeitraum: 12/2017 - 05/2018 Auftraggeberin: ARE DEV VG Zwei BETEILIGUNGSVERWALTUNG GMBH Bearbeitung: RUDOLF SCHEUVENS, DANIELA ALLMEIER, EKATERINA WINTER Planung: Bogenfeld Architektur, YEWO Landscapes Leistung: Prozessgestaltung, Konzeption und Durchführung Kommunikations- und Beteiligungsprozess

Hessenpark LINZ

PARTIZIPATIVER ENTWURFSPROZESS

Die Stadt Linz beabsichtigt eine Neugestaltung des heutigen Hessenplatzes in einen „Hessenpark“. Als zentrale Strategie wird vorgeschlagen, NutzerInnengruppen, die sich heute nicht gerne im Hessenpark aufhalten, wieder Raum anzubieten. Über die Gestaltung hinaus bedarf es auch einer aktiven Neuprogrammierung und eines gezielten Angebots für jene NutzerInnen, die diesen Park als zentrale Grün- und Erholungsfläche in ihrer Nachbarschaft begreifen. Nach dem Prinzip „Freiraum ist nicht, Freiraum wird“ wird ein Transformations- und Wiederaneignungsprozess vorgeschlagen. Die neue Gestaltung wird damit zum Resultat aus einem umfassenden Planungs- und Programmierungsprozess.

Raum: LINZ, AT Zeitraum: 09/2017 - 04/2018 Auftraggeberin: Stadt Linz Bearbeitung: RAUMPOSITION, YEWO LANDSCAPES Leistung: Prozessgestaltung, Konzeption und Durchführung Kommunikations- und Beteiligungsprozess

Stadtregion Leonding

Interkommunale Entwicklungsstrategie

Für die Stadtregion Leonding soll eine vorausschauende, kluge und interkommunal koordinierte Entwicklungsstrategie erstellt werden. Da Handlungsanforderungen nicht an administrativen Grenzen enden, hat sich die Stadtgemeinde Leonding gemeinsam mit ihren Nachbargemeinden Pasching, Wilhering, Kirchberg-Thening, Oftering und Linz zu einer Kooperationspartnerschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam soll an Lösungsansätzen für die Transformation und Gestaltung dieser wachsenden Region gearbeitet werden.

Raum: STADTREGION LEONDING, AT Zeitraum: 09/2017 - 06/2018 Auftraggeberin: STADTGEMEINDE LEONDING Bearbeitung: RAUMPOSITION, MODUL 5, ROSINAK UND PARTNER Leistung: Interkommunale Entwicklungsplanung

Stadtregion Wels

Interkommunale Entwicklungsstrategie

Die Stadt Wels hat sich zum Ziel erklärt, gemeinsam mit ihren acht Nachbargemeinden Buchkirchen, Gunskirchen, Holzhausen, Krenglbach, Schleißheim, Steinhaus, Thalheim bei Wels und Weißkirchen an der Traun sich zu einer Kooperationspartnerschaft zusammenzuschließen und an einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie für die Stadtregion zu arbeiten. Im Rahmen des Planungsprozesses geht es damit ganz besonders um die Förderung des Bewusstseins, gemeinsam an der künftigen Entwicklung der Stadtregion Wels zu arbeiten und Grundzüge künftiger Planungen und Projekte zu formulieren.

Raum: STADTREGION WELS, AT Zeitraum: 09/2017 - 10/2018 Auftraggeberin: STADT WELS Bearbeitung: RAUMPOSITION, MODUL 5, ROSINAK UND PARTNER, ZWO PK LANDSCHAFTSARCHITEKTURLeistung: Interkommunale Entwicklungsplanung

Leoben

Ressourcenoptimierte Wirtschaftsentwicklung

Für drei Standorte der Stadt Leoben werden vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung entsprechende Entwicklungskonzepte erstellt: Für die Sauraugasse in der Innenstadt mit Fragen des Leerstandsmanagements im Erdgeschoß und der Rolle der öffentlichen Räume, für Oberleitendorf als Konversionsgebiet und für das Prettachfeld als kluge Erweiterung des Gewerbe- und Industriegebiets.

Raum: LEOBEN,AT Zeitraum: 04/2017 - 02/2018 Auftraggeberin: WIRTSCHAFTSINITIATIVEN LEOBEN Bearbeitung: RUDOLF SCHEUVENS, EKATERINA Winter, RENÉ ZIEGLER Leistung: Entwicklungsplanung, Dokumentation

Hochhaus Viertel Zwei

Architektonischer Realisierungswettbewerb

Das Umfeld der Wiener Trabrennbahn im 2. Bezirk hat sich in den letzten Jahren zu einem außergewöhnlichen Standort entwickelt! Mit dem Viertel Zwei ist ein urbanes und belebtes Quartier, in unmittelbarer Nähe zum grünen Prater und mit hochrangiger öffentlicher Verkehrsanbindung, geschaffen worden. Noch sind die Entwicklungen nicht ganz abgeschlossen: Durch die Revitalisierung und Umnutzung der ehemaligen Pferdestallungen zu einem pulsierenden, kreativen Zentrum mit großer Stahlkraft für ganz Wien, wird der nächste Schritt eingeleitet. Gleich daneben werden zwei neue Landmarks für Wien entstehen. Ein 120 m hoher Hotel- und Office-Turm neben der U-Bahn und ein 90 m hoher Wohnturm direkt am Park. Wir organisieren den anonymen Realisierungswettbewerb, der sich durch die Teilnahme der nachfolgenden hochkarätigen Architekturbüros auszeichnet.

Raum: Leopoldstadt, Wien, AT Zeitraum: 04 - 10/2017 Auftraggeberin: IC Development Bearbeitung: Daniela Allmeier, Ekaterina Winter, Mario Weisböck Leistung: Prozessgestaltung, Wettbewerbsmanagement, Ausstellungsgestaltung

BUDENHEIM

architektonisch-städtebaulicher Wettbewerb – 2. Preis

Gemeinsam mit dem Team von SWAP Architekten und Riebenbauer Design durften wir im Rahmen des offenen, zweiphasigen Wettbewerb für die Erweiterung des Betriebsgeländes der Chemischen Fabrik Budenheim KG am städtebaulichen Konzept mitarbeiten. Die Erweiterung des Campus „budenheim.com“ differenziert sich in fünf Einzelgebäude. Diese lösen sich kleinteilig in einer tanzenden Gebäudekette auf. Der Freiraum umspült diese Gebäude und lässt sie wie Inseln in der Landschaft schwimmen. Immer wieder geben Durchlässe den Blick in Richtung Rheinufer frei. Der zentrale Platz wird dabei zum wesentlichen Gelenk und Umlenkpunkt: Hier treffen die Längs- und Querrichtungen aufeinander, hier wird die Adresse für die zentralen Nutzungen der Verwaltung und des Betriebsrestaurants aufgebaut.

Raum: Budenheim, D Zeitraum: 07-12/2016 Ausloberin: Chemische Fabrik Budenheim KG  Bearbeitung: SWAP Architekten, Riebenbauer Design, RAUMPOSITION, el:ch landschaftsarchitekten, B + G Ingenieure, Ewt Ingenieure Leistung: Wettbewerb (2. Preis)

Eurogate II

STÄDTEBAULICHER IDEENWETTBEWERB – 2. PREIS

So, wie sich die Topografie am Gelände des ehemaligen Aspangbahnhofs in Schichten aufbaut, bewegen sich auch die Schollen dieses neuen Stadtteils. Im Norden werden die angrenzenden Typologien aus dem Eurogate I-Gebiet mit jenen des gründerzeitlichen Fasanviertels zu aufgelösten Blockrandstrukturen verschnitten. Ein zentraler Park fasst das Quartier in seiner Längsrichtung und bildet die diagonale Verbindung zu den Nachbarschaften.

Raum: Wien, AT Zeitraum: 09-12/2016 Ausloberin: ARE Austrian Real Estate Development GmbH Bearbeitung: superwien, TRANSFORM CITY, DnD Landschaftsplanung, RAUMPOSITION Leistung: Wettbewerb (2. Preis)

Badplatz Bad Vöslau

Städtebauliches Handbuch

Der „Badplatz“ (Rudolf Frimmel-Platz) ist ein aus historischer und städtebaulicher Sicht bedeutender Bereich der Stadtgemeinde Bad Vöslau, der baukulturell wertvolle Ensembles und Einzelobjekte aufweist. Für das Untersuchungsgebiet wurden städtebauliche Parameter in Form eines Handbuchs erarbeitet, welches zur Grundlage für Überarbeitungen des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes wird und darüber hinaus generelle Qualitätsansprüche an künftige Entwicklungsvorhaben an diesem Standort deutlich macht.

Raum: Bad Vöslau, AT Zeitraum: 09-12/2016 Auftraggeber: Stadtgemeinde Bad Vöslau Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, Ekaterina Winter, René Ziegler Leistung: Entwicklungsplanung, Publikation

Entwicklungsgebiet Stadionstraße

Nicht offener Ideenwettbewerb

Gemeinsam mit Schneider + Schumacher Architekten, Rajek Barosch Landschaftsarchitektur und Rosinak & Partner wurde RAUMPOSITION zur Teilnahme an dem Ideenwettbewerb zur Entwicklung des Areals „Entwicklungsgebiet Stadionstraße“ in Wiener Neustadt ausgewählt. Die städtebauliche Leitidee wird durch mäandrierende und in der Höhe differenzierte Baukörper gebildet, die nach außen klare Kanten setzen und sich nach innen zu einer parkartigen Wohnlandschaft hin öffnen, die dem neuen Stadtteil seine unverkennbar Identität gibt.

Raum: Wiener Neustadt, AT Zeitraum: 04-07/2016 Auslober: Magistrat der Stadt Wiener Neustadt Geschäftsbereich V, Infrastruktur und Technik Bearbeitung: Raumposition, schneider+schumacher, Rajek Barosch, Rosinak & Partner Leistung: Wettbewerb

Neu Marx gemeinsam gestalten

Städtebaulicher wettbewerblicher Dialog

Auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofes St. Marx entwickelt sich ein neuer Stadtteil mit einem außergewöhnlichen Profil. Es ist das erklärte Ziel hier einen unverwechselbaren Standort mit überregionaler Strahlkraft zu entwickeln. Den Kern des Standortprofils bilden Nutzungen aus Wissenschaft/Forschung, Technologie, Medien und der Kreativwirtschaft. Fokussiert wird dabei auf die Start-up- und Kreativszene in Wien, für die der Standort -vor allem in Verbindung mit der ehemaligen Rinderhalle - zu einer guten Adresse werden kann.

Raum: St. Marx, Wien, AT Zeitraum: 06-12/2016 Auftraggeber: WSE Wiener Standortentwicklung GmbH Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, Daniela Allmeier, Mario Weisböck Leistung: Prozessgestaltung, Konzeption und Durchführung Kommunikations- und Beteiligungsprozess, Wettbewerbsmanagement, Koordination der Rahmenplanerstellung, Publikation

QUALITÄTEN IN DER STADTTEILENTWICKLUNG

Studie zur Stadtteilentwicklungsplanung

Integrierte räumliche Entwicklungskonzepte auf Stadtteil- und Quartiersebene sind in Wien nur ansatzweise vorhanden. Planungsrelevante Diskussionen sind meist sektoral angelegt oder fokussieren auf die städtebauliche Entwicklung einzelner Standorte und deren Einbindung in den nachbarschaftlichen Kontext. Hier besteht Handlungsbedarf, vor allem was die Übersetzung gesamtstädtischer Strategien und Entwicklungsanforderungen auf die Ebene der Stadtteile und Quartiere betrifft. Diesem „Dazwischen“, zwischen den tradierten Maßstabsebenen der Planung, zwischen den Bezugsräumen Stadt/Stadtteil/Grätzel und zwischen den politisch/administrativen Zuständigkeiten widmet sich der erste Teil einer Untersuchung zur Stadtteilentwicklungsplanung in Wien.

Raum: Wien, AT Zeitraum: 12/2015 – 06/2016 Auftraggeber: Stadt Wien Bearbeitung: TERESA MORANDINI, RUDOLF SCHEUVENS, RENÉ ZIEGLER Leistung: Studie

Zukunft mit Aussicht

Freirauminstallation und Picknick am Panoramaweg

Im Erdberger Mais findet man ein Stück Freiraum, auf dem vor Kurzem noch alte Güterwagons abgestellt waren. Ursprünglich als Trasse für die Schlachthausbahn genutzt, könnte dieses Band künftig zu einem zentralen Freiraum für den gesamten Stadtteil werden. Als linearer Park schafft der "Panoramaweg" auch die Verbindung von bestehenden und neuen Nachbarschaften und ermöglicht neue Nutzungen. In einem ersten Schritt wurde auf die Bedeutung und Notwendigkeit dieses „Panoramaweges“ als zentrale Grünraumverbindung hingewiesen. Mit einer Installation aus weißen Heliumballons wurde der Raum in über einem Kilometer Länge markiert und sichtbar gemacht. Im Rahmen eines „Panoramapicknicks“ tauschte man sich mit Interessierten aus der Nachbarschaft über eine mögliche Zukunft dieses Raumes aus.

Raum: Bezirk Simmering, Wien, AT Zeitraum: 24/06/2016 Auftraggeber: Stadt Wien Bearbeitung: Daniela Allmeier, Charlotte Heller, Ekaterina Winter, Mario Weisböck, René Ziegler Leistung: Ausstellungsgestaltung, Dokumentation

ALTE WERFT. NEUE IDEEN.

Dialogisches Wettbewerbsverfahren

Das alte Werftareal in Korneuburg, ein einzigartiger Standort direkt an der Donau, soll zu einem neuen vielfältigen und lebendigen Quartier entwickelt werden. Ein Nutzungsmix aus Wohnen, Arbeiten, Handel, Freizeit, Gastronomie, Dienstleistungen und öffentlichen Nutzungen soll hier Raum finden. Der außergewöhnliche Planungsprozess rückt vor allem die Mitwirkung und Beteiligung der Korneuburger Bevölkerung in den Vordergrund. Im Ziel des wettbewerblichen Qualifizierungsverfahrens steht ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Rahmenplan, der die beschlussfähige Grundlage für die zukünftige Flächen- und Widmungsplanung des Areals bilden wird. Raumposition ist für die Konzeption, Durchführung, Begleitung, Moderation sowie den intensiven Kommunikation- und Beteiligungsprozess im Rahmen des Verfahrens verantwortlich.

Raum: Korneuburg, AT Zeitraum: 04 -12/2016 Auftraggeber: SEFKO, Gemeinde Korneuburg Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, Daniela Allmeier, Ekaterina Winter, Mario Weisböck, Charlotte Heller, Stefan Goller Leistung: Prozessgestaltung, Konzeption und Durchführung Kommunikations- und Beteiligungsprozess, Wettbewerbsmanagement, Koordination der Rahmenplanerstellung, Publikation

Frankfurt 2030

Beteiligungs- und Kommunikationsprozess

Gemeinsam mit unseren Freunden und Projektpartnern von Imorde – Projekt- und Kulturberatung (Berlin), Kokonsult (Frankfurt), Unverzagt (Leipzig), Polidia (Berlin) und Ernst Basler + Partner (Zürich) arbeiten wir an einem breit angelegten Beteiligungs- und Kommunikationsprozess zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept Frankfurt 2030. Gemeinsam Stadt machen!

Raum: Frankfurt am Main, D Zeitraum: 2015-2017 Auftraggeber: Stadt Frankfurt Bearbeitung: Raumposition, Imorde, Kokonsult, Unverzagt, Polidia Leistung:Prozessgestaltung, Konzeption und Durchführung Kommunikations- und Beteiligungsprozess, Online Dialog

Seeparkquartier Öffentlicher Raum Aspern Seestadt

Offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb mit Verhandlungsverfahren

Die Entwicklung der öffentlichen Räume des Seeparkquartiers in der aspern Seestadt steht zur Aufgabe. Im Zusammenspiel mit den Erdgeschossnutzungen des neuen Stadtteiles sollen sie jene Qualitäten geben, die für die Entstehung und Stimulierung urbaner Qualitäten von entscheidender Bedeutung sein werden. Dies bedarf einer robusten gestalterischen Grundkonzeption, die dem gesamten Quartier eine ablesbare Adresse verleiht. Mit diesem Anspruch begleiten wir den zweistufigen Wettbewerb zur Gestaltung des öffentlichen Raums.

Raum: Seestadt Aspern, Wien, AT Zeitraum: 2015 Auftraggeber: wien3420 Aspern Development AG Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, Mario Weisböck, René Ziegler Leistung:Prozessgestaltung, Wettbewerbsmanagement, Publikation

Ortskerne der Donaustadt

Auftaktveranstaltung

Die historischen Ortskerne der Donaustadt – Hirschstetten, Aspern, Breitenlee und Essling – unterliegen einem Bedeutungs- und Strukturwandel: Der steigende Wettbewerb im Einzelhandel führte zu einer tiefgreifenden Umstrukturierung; zudem sind sie zum Teil mit sehr hohen Verkehrsbelastungen konfrontiert. Um frühzeitig ein Signal für das Vorhaben einer umfassenden Umgestaltung und Neuorganisation der Ortskerne im Kontext einer stadtteilbezogenen bzw. bezirksweiten Verkehrsplanung zu setzen, haben die Stadt Wien und der Bezirk alle Interessierten zu einer öffentlichen BürgerInnenveranstaltung eingeladen, um auszuloten, welchen Stellenwert, welche Bedeutung und welches Potenzial diese historisch gewachsenen Bezugsräume besitzen. Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung sowie weitere Informationen.

Raum: Wien, Donaustadt Zeitraum: 2015 Auftraggeber: Stadt Wien Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, Mario Weisböck, René Ziegler Leistung: Veranstaltungskonzeption, Ausstellungsgestaltung, Dokumentation

Perspektive Erdberger Mais

Entwicklungskonzept für ein Stadtgebiet in Bewegung

Der Erdberger Mais ist von tiefgreifenden und hochdynamischen Transformationsprozessen geprägt. Das Stadtgebiet verändert tiefgreifend sein Gesicht und erfindet sich neu. Vieles steht jedoch unverbunden nebeneinander. Der Stadtteil gleicht einem Patchwork unterschiedlichster Nutzungen und Maßstäbe. Die einzelnen Vorhaben müssen in Hinblick auf das »Große Ganze« behandelt werden und in ein strategisches Gesamtkonzept eingewoben werden. Die »Perspektive Erdberger Mais« setzt sich genau dies zum Ziel und bildet eine nachvollziehbare, tragfähige und robuste Grundlage für die zukünftige Entwicklung dieses Stadtgebietes.

Raum: Landstraße/ Simmering, Wien, AT Zeitraum: 05/2015 – 04/2016 Auftraggeber: Stadt Wien Bearbeitung: Daniela Allmeier, Rudolf Scheuvens, Ekaterina Winter, Martin Zisterer Leistung: Prozessgestaltung, Entwicklungsplanung, Konzeption und Durchführung Kommunikations- und Beteiligungsprozess, Publikation

Das Hausfeld gemeinsam gestalten.

Kooperativer Wettbewerb und Rahmenplan für das Obere Hausfeld

Kleinteilige Besitzverhältnisse und heterogene Rahmenbedingungen machen eine ganzheitliche, integrierte Stadtteilentwicklung am Oberen Hausfeld zu einer komplexen Aufgabe. Daher wurde ein kooperatives Verfahren entwickelt, das für den Anspruch steht, planerische und kommunikative Anforderungen miteinander zu verknüpfen. Ein Zusammenspiel aus dialogorientierten Abschnitten und konzentrierten Entwurfs- und Ausarbeitungs­phasen ist bestimmendes Merkmal des gesamten Prozesses, der einen städtebaulichen Rahmenplan als Grundlage für die weitere Flächenwidmung zum Ergebnis haben wird.

Raum: Donaustadt, Wien, AT Zeitraum: 2015 – 2016 Auftraggeber: Stadt Wien Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, René Ziegler, Martin Zisterer Leistung: Prozessgestaltung, Koordination der Rahmenplanerstellung, Publikation

Neu Marx reloaded

Regiebuch zur Standortentwicklung Neu Marx

Mit dem Stadtteil Neu Marx ist ein wachsender Standort für Medien, Forschung, Technologie und Kreativwirtschaft entstanden. Noch gilt es, vorhandenen Entwicklungspotentiale auszuloten und auszuschöpfen. Dies wurde zur Aufgabe von »Neu Marx reloaded« gemacht - einem diskursiven Planungsverfahren, das unter der Leitung von Raumposition durchgeführt wurde. Ziel war es, Antworten auf aktuelle Herausforderungen, Standortfragen und zukünftige Entwicklungs­tendenzen zu finden. Basierend auf diesem modellhaften, „lernenden“ Verfahren wurden ein Rahmenplan und ein Konzept zur weiteren Standortentwicklung von Neu Marx erarbeitet. Unter einem weit ausgreifenden Zeithorizont sollte damit eine grundlegende, zusammenhängende und motivierende Perspektive zur Entwicklung des Standortes geschaffen werden.

Raum: Erdberg, Wien, AT Zeitraum: 09/2014 – 06/2015 Auftraggeber: WSE Wiener Standortentwicklung GmbH Bearbeitung: Daniela Allmeier, Rudolf Scheuvens, Ekaterina Winter, Martin Zisterer Projektpartner: Freimüller-Söllinger Architektur, Fattinger Orso Architektur Leistung:Prozessgestaltung, Entwicklungsplanung, Publikation

Bahnhofsumfeld Planegg

Kooperativer Ideenwettbewerb

Die beiden benachbarten Gemeinden Planegg und Krailling haben sich dazu entschieden, für ihr gemeinsames Bahnhofsumfeld eine gemeinsame Entwicklungsperspektive zu erstellen. Anders als in einem klassischen Architekturwettbewerb wird dieses Planungsverfahren in Form eines kooperativen Ideenwettbewerbs in enger Einbeziehung aller standortrelevanten Akteure durchgeführt. Unter teilweiser Aufhebung der Anonymität kann die Jury bereits während der Planungsphase Einblick in die Entwürfe nehmen und entsprechende Empfehlungen geben. Der Gewinnerbeitrag dieses Wettbewerbs wird zur Grundlage für die folgende Bebauungsplanung. Je robuster der städtebauliche Entwurf ist, umso besser können die einzelnen Projekte der großen gemeinsamen Idee entsprechen.

Raum: Planegg/Krailling, D Zeitraum: 2014 – 2015 Auftraggeber: Gemeinde Planegg Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, René Ziegler, Martin Zisterer Leistung: Prozessgestaltung, Wettbewerbsmanagement, Dokumentation, Ausstellungsgestaltung

Referenzen

Im Rahmen unserer Lehr- und Forschungstätigkeit an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien arbeiten wir auch an unterschiedlichen planungsbezogenen Projekten. Hier findet sich ein Auszug aus unserer Forschungs- und Planungsarbeit.

AVENUE21.

Automatisierter und vernetzter Verkehr: Entwicklungen des urbanen Europa

In der automatisierten und vernetzten Mobilität verdichten sich die Fragestellungen, die an eine Mobilität im Wandel gerichtet werden. Der Einsatz dieser Technologie wird die künftige Entwicklung der Städte stark beeinflussen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt AVENUE21 verfolgt den Ansatz, die Heterogenität von Stadtregionen und der lokalen Governance stärker zu berücksichtigen. Es zeigt sich, dass dadurch einige der angenommenen Effekte des avM nicht nur neu, sondern auch differenzierter bewertet werden müssen. Dies hat wichtige Folgen vor allem für die zeitlich naheliegende Planungspolitik und -praxis, durch die wesentliche Weichenstellungen getroffen werden sollten. Hierzu wurden innerhalb des Forschungsprojekts Handlungsfelder und mögliche Maßnahmen entwickelt, die in einer Publikation vorgestellt werden. Das Projekt ist von der Daimler & Benz Stiftung gefördert.

Raum: Österreich Zeitraum: 2018-2020 Fördergeber: Daimler und Benz Stiftung Bearbeitung: Rudolf Scheuvens (AVENUE 21 am future.lab-Forschungszentrum der TU Wien) Leistung: Forschungsstudie, Publikation

IBA_Talks

Dialogreihe zur IBA_Wien 2022

Mit der IBA_Wien 2022 ergreift die Stadt Wien die Chance eigene Akzente in einem internationalen Maßstab zu setzen. Der Diskurs wird dabei in den Kontext der großen Herausforderungen im Wohnungsbau wie in der Quartiersentwicklung in den stark vom Wachstum geprägten Städten Europas gesetzt. Mit den IBA_Talks, einer Veranstaltungs- und Dialogreihe, sollte dieser Diskurs initiiert und stimuliert werden. Den Auftakt zu den IBA_Talks machte eine Reihe, die das future.lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien, unter Federführung von Rudolf Scheuvens, organisierte. Die fünf Veranstaltungen widmeten sich dem Instrument der IBA einerseits, wie Fragen nach der Relevanz technologischer und gesellschaftlicher Innovationen in Stadtentwicklung und Wohnungsbau andererseits, neuen Träger- und Finanzierungsmodellen und den Herausforderungen in der Entwicklung urbaner Quartiere.

Raum: Wien, AT Zeitraum: 2016 Auftraggeber: IBA_Wien Bearbeitung: Rudolf Scheuvens (am future.lab, TU Wien) Leistung: Veranstaltungsgestaltung und -moderation, Dokumentation

Smart City Ebreichsdorf

Ein Bahnhofsquartier der Zukunft

Ausgangspunkt für dieses Forschungsprojekt bildete der neue Bahnhof in Ebreichsdorf, der bis 2023 in Betrieb gehen wird. Der bestehende Bahnhof und die Bahntrasse werden zukünftig aufgelassen. Dies macht das Ausloten zukünftiger Entwicklungsoptionen und Chancen im Hinblick auf die Vernetzung der Ortsgebiete und die Einbindung des neuen Bahnhofs notwendig. Unter dem Titel „Smart City Ebreichsdorf“ wurde ein Nachdenkprozess angestoßen, welcher entlang von unterschiedlichen Smart-City-Szenerien Fragen zur räumlichen Entwicklung der Stadtgemeinde Ebreichsdorf diskutiert. Das von der FFG geförderte Forschungsprojekt wurde unter der Leitung der TU Wien zusammen mit der Stadtgemeinde Ebreichsdorf, dem Energiepark Bruck/Leitha und der NÖ Energie- und Umweltagentur Betriebs-GmbH erarbeitet.

Raum: Ebreichsdorf, Niederösterreich, AT Zeitraum: 2016-2017 Fördergeber: FFG Bearbeitung: Fachbereich örtliche Raumplanung, Fachbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung Rudolf Scheuvens, René Ziegler, Mario Weisböck (am Fachbereich örtliche Raumplanung), REGION, IVS (TU WIEN) Leistung: Forschungsstudie, Prozessgestaltung- und Begleitung, Publikation

Perspektive Liesing

Strategieplan für einen Stadtteil im Wachsen

Mit der Notwendigkeit, Entwicklungsziele auf Stadtteilebene diskursiv zu erarbeiten und Veränderungsprozesse im Quartier nachvollziehbar zu machen, wächst auch der Stellenwert dialogorientierter Planungsprozesse. Mit Mut zur Öffentlichkeit muss der kritisch-konstruktive Dialog zum Prinzip in der Stadtentwicklung werden. In diesem Sinn bündelt der Strategieplan die unterschiedlichen Anliegen aller Beteiligten zu einer tragfähigen Gesamtperspektive, formuliert räumliche Konzepte und Handlungsempfehlungen und schafft Anknüpfungspunkte für weiterführende Planungsvorhaben. Letztlich wird dieses Dokument zum Bindeglied zwischen den gesamtstädtischen Absichten des Stadtentwicklungsplans und konkreten städtebaulichen Projekten im Bezirk.

Raum: Wien, Liesing Zeitraum: 2014 – 2015 Auftraggeber: Stadt Wien Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, René Ziegler, Martin Zisterer (am Fachbereich Örtliche Raumplanung, TU Wien) Leistung:Prozessgestaltung, Entwicklungsplanung, Publikation

Wo willst du hin, meine Donaustadt?

Strategieplan für das Zielgebiet U2 – Donaustadt

Die Donaustadt zählt zu den wachstumsstärksten Bezirken Wiens. Aufgabe des Strategieplanes ist es, dieser dynamischen Transformation einen Orientierungsrahmen zu geben, um über teilräumliche und sektorale Konzepte hinaus eine integrierte und langfristige Vorstellung von dem zu bekommen, was diesen Stadtteil künftig ausmachen soll. In einem diskursiven Planungs- und Kommunikationsprozess wurden Anforderungen und Anregungen aller beteiligten Akteure im Sinne einer tragfähigen Gesamtperspektive gebündelt und bilden nun die Basis für weiterführende städtebauliche Entwicklungen in diesem Stadtteil. Erst mit einem Verständnis für das „Große Ganze“ lassen sich Konzepte erstellen, die dem Anspruch an eine ganzheitliche Entwicklung gerecht werden.

Raum: Donaustadt, Wien, AT Zeitraum: 2012 – 2013 Auftraggeber: Stadt Wien Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, René Ziegler (am Fachbereich Örtliche Raumplanung, TU Wien) Leistung: Prozessgestaltung, Entwicklungsplanung, Publikation

Gauting entfalten

Entwicklungskonzept für das Bahnhofsquartier

Gleich mehrere Schlüsselobjekte standen in zentraler Lage am Bahnhof Gauting für Entwicklungen zur Diskussion. Um eine klare Vorstellung davon zu bekommen, was diesen zentralen Bereich auszeichnen soll und eine Entscheidungshilfe für alle anstehenden Fragen zu erhalten, wurde im Rahmen eines Beteiligungsprozesses eine gemeinsame Leitlinie erarbeitet. Kernstück dieses Verfahrens war eine mehrtägige Perspektivenwerkstatt vor Ort im Bahnhofsgebäude, in deren Rahmen Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Empfehlungen einbringen konnten, die damit zu einem wesentlichen Bestandteil des Entwicklungskonzeptes für das Bahnhofsquartier wurden.

Raum: Gauting, D Zeitraum: 2012 – 2013 Auftraggeber: Gemeinde Gauting Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, René Ziegler (am Fachbereich Örtliche Raumplanung, TU Wien) Leistung:Prozessgestaltung, Entwicklungsplanung, Publikation

Masterplan Ortsmitte Martinsried

Strategischer und gestalterischer Entwicklungsplan

Die Erstellung des Masterplanes zur Entwicklung der Ortsmitte in Martinsried basierte auf einem modellhaften, lernenden Planungsverfahren im Sinn eines kooperativen Wettbewerbs, in dem vier Planungsteams damit beauftragt waren, konkrete Ideen und Konzepte zu erarbeiten, die im Rahmen öffentlicher Foren erläutert und diskutiert wurden. Die Öffentlichkeit erhielt damit die Gelegenheit, sich aktiv in den Entwurfsprozess einzubringen. Umgekehrt wurden die Planungsteams immer wieder mit Fragen, Erwartungen und Positionen aus der Bevölkerung konfrontiert, die sie zu einer Überprüfung und Konkretisierung der Entwurfshaltungen herausforderten.

Raum: Planegg, Martinsried, D Zeitraum: 2012 Auftraggeber: Gemeinde Planegg Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, René Ziegler (am Fachbereich Örtliche Raumplanung, TU Wien) Leistung:Prozessgestaltung, Wettbewerbsmanagement, Publikation

Vielfalt und Integration im Raum

Begleitung der Örek-Partnerschaft

Komplexe Themen wie Vielfalt und Integration im Raum benötigen besondere Plattformen eines offenen und qualitätsbezogenen Dialogs. Dies betrifft raumwirksame gesellschaftliche, sozio-kulturelle Phänomene, handlungsbezogene Strategien, Instrumente und Steuerungsmöglichkeiten der Raumentwicklung, Partizipation und Gestaltung kommunikativer Planungsprozesse. Unter der Leitung von Rudolf Scheuvens begleitete ein wissenschaftliches Team die ÖREK-Partnerschaft. Im Rahmen eines vielschichtigen Kommunikations- und Wissensbildungsprozesses wurde eine handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Fragen raumbezogener Integrationsstrategien in den Fokus gerückt. Die Vor- und Aufbereitung, Strukturierung und Moderation sowie eine zielgruppenspezifische Dokumentation und Vermittlung dieses Prozesses, ebenso wie der Wissenstransfer war Gegenstand der fachlichen Begleitung.

Projektraum: Österreich Zeitraum: 2012 – 2014 Auftraggeber: Bundeskanzleramt Österreich Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, Daniela Allmeier (an der TU Wien) Projektpartner: YEAN, Interkulturelles Zentrum Wien Leistung: Kommunikationsprozess, Dokumentation

Perspektive Innenstadt Bad Vöslau

Masterplan zur Innenstadtentwicklung

Aufbauend auf den Ergebnissen eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs wurde für den zentralen Bereich von Bad Vöslau ein strategisches und umsetzungsorientiertes Entwicklungskonzept erarbeitet. Dieses Dokument versteht sich als Koordinationsinstrument, um gemeinsam und aufeinander abgestimmte Ziele anzustreben. Dabei war es von entscheidender Bedeutung, bereits von Beginn an neue Kooperationsformen zwischen der Politik, der Verwaltung, der Wirtschaft, dem Einzelhandel und der BürgerInnenschaft zu entwickeln und zu pflegen. Der gesamte Planungsprozess wurde zu einer hochgradig anspruchsvollen Kommunikations- und Gestaltungsaufgabe, dessen Ergebnis zu einem städtebaulichen Masterplan gebündelt wurde.

Raum: Bad Vöslau, AT Zeitraum: 2011 – 2012 Auftraggeber: Stadtgemeinde Bad Vöslau Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, René Ziegler (am Fachbereich Örtliche Raumplanung, TU Wien) Leistung: Entwicklungsplanung, Publikation