RAUMPOSITION entwirft Strategien und Konzepte für die räumliche Entwicklung von Standorten, Stadtteilen, Gemeinden und Regionen, entwickelt Handlungsperspektiven bei komplexen Planungsaufgaben, gibt Navigationshilfe mit maßgeschneiderten Planungsverfahren und empfiehlt Steuerungsinstrumente für die Umsetzung konkreter Projekte.

 

Prozesse gestalten und Positionen vermitteln
Die Entwicklung von Raum erfordert den offenen Dialog, die Auseinandersetzung, das Ringen um Qualität! Dies gerade oder erst Recht bei komplexen Projekten, in denen unterschiedliche Erwartungen und Zielsetzungen aufeinandertreffen und bei denen besondere Auswirkungen auf den gebauten, den gelebten und den erlebten Raum zu erwarten sind. Jede Aufgabe ist dabei individuell und erfordert eine besondere Verfahrenskreativität, bei der die Prozesse nicht nur „Mittel zum Zweck“ sondern zu planungskulturellen Beiträgen in der Entwicklung des Raums und zur Qualifizierung aller Beteiligten werden. Unser Verständnis von Planung umfasst daher immer auch die Gestaltung angemessener Prozesse und Beteiligungsformen.

Rahmen abstecken und Perspektiven öffnen
Maßstäbe für die Qualität von Vorhaben werden am Projekt selbst entwickelt – gemeinsam mit den Beteiligten. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit dem Ort, seiner Geschichte, seiner Identität und den ihm innewohnenden Zukunftsperspektiven. Eine verantwortungsvolle Stadt- und Raumplanung muss Spielräume für Entwicklungsprozesse eröffnen und gleichzeitig den Rahmen für die Zusammenarbeit der unterschiedlichen AkteurInnen benennen. Erst über klare Spielregeln kann Planung dazu beitragen, dass sich über die Zusammenarbeit auch wirkliche Perspektiven und Handlungsoptionen eröffnen.

Diskurs anstoßen und Handeln stimulieren
In den Mittelpunkt vieler Planungsprozesse rückte das Lernen voneinander: PlanerInnen von den Beteiligten aus Politik, Verwaltung, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – und umgekehrt. Dabei geht es immer auch um das Offenlegen der unterschiedlichen Erfahrungen, Werthaltungen und Interessenlagen, um die Mobilisierung und Vernetzung vorhandenen Wissens und spezifischer Sichten. Planung muss dazu beitragen, solche Prozesse anzustoßen. Sie muss Neugierde wecken, zum Mittun und Mitgestalten anregen sowie gelegentlich auch provozieren. In diesem Verständnis von Planung verankert sich unser Zugang zu vielfältigen Aufgaben in der Stadt- und Raumplanung.

Ideen befördern und Konzepte entwickeln
Zentrales Medium der Stadt- und Raumplanung ist der Plan und die Übersetzung von Zielen und Erwartungen in den Kontext des gebauten, des gelebten und des erlebten Raumes. Vielfach erschließen sich erst über den Plan Konsequenzen unterschiedlichster Ideen, Ziele und Erwartungshaltungen. Abstrakte Zusammenhänge werden sichtbar und diskutierbar gemacht. Es sind die städtebaulichen Pläne, die zur Basis künftiger Entwicklung werden und die somit Einfluss auf den gebauten Raum nehmen. Hieraus entsteht eine besondere Verantwortung, der wir uns mit großer Leidenschaft und Kompetenz stellen.

LEISTUNGSPROFIL

  • Städtebauliche Studien und Entwürfe
  • Städtebauliche Rahmen- und Masterpläne
  • Entwicklungskonzepte und Leitbilder für Standorte, Stadtteile, Gemeinden und Regionen
  • Gestaltung, Betreuung und Koordination von Planungsverfahren
  • Wettbewerbs- und Vergabemanagement
  • Öffentlichkeitsarbeit und Moderation komplexer Planungsverfahren
  • Veranstaltungs- und Kongressmanagement
  • Verfahrensbezogene Ausstellungsgestaltung